
Opale: eine interessante Besonderheit
Wir haben bereits zusammen gesehen, wie der Opal ein wirklich einzigartiger Edelstein ist. Mit seinen wunderschönen Schattierungen ist er so selten wie schön, perfekt, um unsere wertvollsten Schmuckstücke zu schmücken.
Eine interessante Kuriosität stammt jedoch aus seiner Vergangenheit.
Im 19. Jahrhundert glaubte man tatsächlich, dass Opale Unglück bringen: eine ungewöhnliche astrologische Konjunktion, wenn man bedenkt, dass Edelsteine normalerweise oft mit Amuletten verglichen werden.
Die Macht eines Romans
Der seltsame Glaube stammt angeblich aus einem Roman von Walter Scott, Anna von Geierstein, in dem die Protagonistin Anna ihren Opal nach vielen Unglücksfällen in die Abgründe wirft. Plötzlich wird ihr Leben ohne diesen Edelstein friedlich.

Der Legende nach soll die französische Kaiserin Eugenie, nachdem sie den Roman von Scott gelesen hatte, diesen Glauben genährt haben, der sich durch Mundpropaganda zu einem echten Aberglauben entwickelte. Der Opal wurde sogar an einigen berühmten Höfen verboten, aber auch von den Zaren, den abergläubischsten Herrschern, zutiefst verabscheut.

Ganz im Gegenteil
Dennoch sind Opale immens schöne Steine und man glaubt, sie könnten psychische und mystische Fähigkeiten wecken. Freundliche Edelsteine für Intuition, Inspiration und Wahrsagerei, sind sie eng mit Magie und Energie verbunden. Also alles andere als ein böser Blick.
Aber es gibt auch etwas Negatives...
Das einzige negative Merkmal? Sie sind sehr zerbrechlich und brechen beim Schneiden leicht. Ein echtes Pech für die Goldschmiede, die sie bearbeiten müssen. Aber nur für sie.

