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Zaffiro: caratteristiche e curiosità - Ferro Orologi e Gioielli

Zaffiro: Eigenschaften und Wissenswertes

Unter den Edelsteinen der Welt darf der Saphir mit seinen Blau- und Azurblau-Tönen keinesfalls fehlen, der seit der Antike geliebt wird und wundersame Kräfte besitzen soll. Wir haben bereits den Diamanten, den Rubin und den Smaragd kennengelernt. Heute entdecken wir gemeinsam den Saphir: Eigenschaften und Wissenswertes über einen der bedeutendsten Edelsteine!

Der Name und die Geschichte

Der Saphir, dessen Betonung je nach Vorliebe auf dem à oder dem ì liegt, ist einer der beliebtesten und bekanntesten Edelsteine der Welt. Sein Name stammt vermutlich vom griechischen σάπφειρος (sàppheiros), „blau“, bezogen auf die intensive und faszinierende Farbe des Steins. Andere Quellen führen seinen Namen auf das hebräische ספיר (sappir) zurück, was „das Schönste“ bedeutet.

In beiden Fällen wird der Saphir als ein Edelstein von höchstem Wert verstanden, kostbar und äußerst schön anzusehen.
In einer anderen Bedeutung scheint der Begriff „Saphir“ vom sanskritischen sanipriya zu stammen, was „Saturn geweiht“ bedeutet. Gerade dieser Planet sieht den Saphir als einen ihm durch Mythen und Legenden der Antike zugeordneten Edelstein an.

Seit jeher gilt der Saphir als ein Edelstein mit uralten Kräften, der mit der Erde und zugleich dem Himmel verbunden ist, Apollo und Saturn geweiht wurde und positive Prophezeiungen bringt.

Wie er beschaffen ist

Der Saphir ist eine Varietät des Korunds, chemisch betrachtet Aluminiumoxid mit starker Farbgebung, von großer Härte. Für Laien handelt es sich um einen Korund mit azurblauen Tönen, der in magmatischen Gesteinen mit Aluminium gebildet wird. Seine intensive Farbe entsteht durch den Einschluss von Hämatit, und seine Härte macht ihn zu einem der härtesten Steine der Welt.

Es gibt auch Saphire in anderen Farben, die von den im Edelstein enthaltenen Einschlüsse abhängen. In jedem Fall ist der Saphir meist blau.

Anfang des 20. Jahrhunderts stellte der französische Chemiker Auguste Verneuil den ersten synthetischen Saphir im Labor her. Um ihn von natürlichen Exemplaren zu unterscheiden, sind Analysen der inneren Einschlüsse und des Spektrums des Steins erforderlich. Obwohl es sich um im Labor hergestellte Saphire handelt, sind diese den natürlichen sehr ähnlich, unzerkratzbar und werden oft in der Uhrmacherei verwendet.

Wo er vorkommt

Die Länder mit den meisten Saphirlagerstätten sind Australien, Sri Lanka (vor allem die Insel Ceylon), Myanmar, Thailand, Kambodscha, Vietnam, Madagaskar und Indien.

Auch in Italien lassen sich kleine Saphirkristalle finden, in der Calcit des Monte Terminillo in der Provinz Rieti. Die in Italien gesammelten Edelsteine werden meist oval oder rund geschliffen verkauft. Auch die Vereinigten Staaten verfügen über mehrere Saphirlagerstätten.

Seine Eigenschaften

Wie bereits erwähnt, gibt es nicht nur blaue Saphire, obwohl diese die bekanntesten sind. Einschlüsse und Spuren von chemischen Elementen wie Chrom, Titan und Eisen führen zur Entstehung von „Fancy“-Saphiren in Grün-, Orange-, Rot-, Violett- und Gelbtönen. Der seltenste, der orangefarbene, ist in der Schmuckkunst am wertvollsten. Er wurde Padparadscha genannt, vom Sanskrit „Farbe der Lotusblüte“, mit einem Farbverlauf von Orange zu Rosa.

Einige Saphire zeigen im Inneren Partikel in sternförmiger Anordnung. Diese werden „asterische Saphire“ genannt und gehören zu den schönsten der Welt.

Der schwerste reine Saphir wurde 1827 in Indien gefunden und wog fast 1000 Karat. Er befindet sich heute im Mineralienmuseum in Paris als einzigartiges Exemplar weltweit.

Der wirtschaftliche Wert des Saphirs wird durch Farbe, Leuchtkraft, Größe und Reinheit bestimmt. Kleinere Saphire sind mindestens 20 Dollar pro Stück wert, während hochwertige, unbehandelte (und daher sehr seltene) Edelsteine bis zu 1000 Dollar pro Karat erreichen können.


Einige kleine Wissenswerte

Der Saphir ist seit jeher ein Stein mit starker Symbolik. Man glaubt, er schenke Güte und Treue dem, der ihn trägt. Er ist ein Symbol für Reinheit und Geistigkeit und wurde in der Antike verwendet, um Orakel zu begünstigen. Seine Verbindung zum Himmel stammt von den alten Persern, die glaubten, die Farbe des Himmelsrunds beruhe darauf, dass die Erde auf einem riesigen Saphir ruht.

Zu den berühmtesten Saphiren zählt der Black Star of Queensland, der größte Sternsaphir der Welt mit etwa 800 Karat. Entdeckt wurde er in Australien vom zwölfjährigen Roy Spencer, der ihn zunächst für einen gewöhnlichen schwarzen Kristall hielt und als Türstopper benutzte. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen unbezahlbaren Saphir handelte: einen sternförmigen Saphir mit ungewöhnlicher schwarzer Farbe, wunderschön und einzigartig.


Zu den Verwendungen des Saphirs gehört neben seiner Rolle als Edelstein in der Schmuckkunst auch die Anwendung in der Uhrmacherei.

Ein wahrhaft faszinierender Edelstein, ist der Saphir der perfekte Stein für die schönsten Schmuckstücke. In Kombination mit Gelb- oder Weißgold bringt er seinen Glanz und den seines Trägers besonders zur Geltung.