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Die Schmucketikette

Früher haben wir bereits die Bedeutung besprochen, den richtigen Schmuck zur richtigen Zeit zu tragen, aber wie viele von uns wussten, dass es einen echten Schmuck-Knigge gibt? Heute entdecken wir gemeinsam 5 wichtige Etikette-Tipps (und ein paar Kuriositäten!)

Übertreibung abgeschafft

Ein bereits behandeltes, aber zu wiederholendes Konzept: Beim Tragen von Schmuck siegt immer die Schlichtheit! Es ist also besser, zu auffälligen Schmuckstücken nicht zu viele zu kombinieren. Achtung auch beim Outfit: Ein Kleid mit vielen Details benötigt wenige Schmuckstücke im schlichten Stil. Auch bei Ringen gilt: Weniger ist mehr! Es sollten wenige, aber gute getragen werden!

Schmuck für den Mann

Der Knigge sagt, dass der Mann nur einen Ring (den Ehering!) und eine Uhr tragen sollte. Natürlich wissen wir genau, dass Armbänder und Halsketten im maskulinen Stil dem Mann, der sich abheben möchte, das gewisse Etwas verleihen. Andere Schmuckstücke sind also willkommen, aber nicht zu auffällig! Wusstet ihr, dass der Knigge Ringe für Männer verbietet (außer natürlich den Ehering)? Keine Sorge: Bei nicht allzu formellen Anlässen können wir darüber hinwegsehen...

Nie Broschen verschenken

Obwohl sie ein Accessoire sind, das jedes Outfit reizvoll macht, erlaubt der Knigge nicht, Broschen zu verschenken! Das liegt daran, dass ihre Nadel den Beschenkten stechen könnte und dies gemäß Aberglaube Schmerz wünscht.

Schmuck für Tag und Abend

So wie niemand morgens ein glitzerndes Kleid tragen würde, gibt es auch für Schmuck klare Stilregeln!

Tagsüber ist Gold und Perlen erlaubt, aber auch helle Edelsteine wie Aquamarin und Jade, auch bei Ringen.
Abends sind dezentere und kostbarere Schmuckstücke mit dunklen und intensiven Edelsteinen besser, zum Beispiel Smaragde und Saphire.
Diamanten sind zu beiden Tageszeiten perfekt!

Verlobungsring und Ehering

Diese beiden Ringe mit so persönlichem Wert zu kombinieren ist nicht unmöglich: Der Knigge empfiehlt, sie beide am linken Ringfinger zu tragen. Zuerst den Verlobungsring, dann den Ehering. Es steht uns jedoch frei, den Verlobungsring am rechten Ringfinger zu tragen, besonders wenn er aus anderem Material als der Ehering gefertigt ist.

Kuriositäten

Heute zeigt sich der Knigge viel flexibler und für alle zugänglich, aber wusstet ihr, dass es früher nicht erlaubt war, Diamanten vor dem 40. Lebensjahr zu tragen? Perlen waren zudem nur zu eleganter Kleidung erlaubt, während wir sie heute zu fast jedem Outfit tragen können.

Das waren die wichtigsten Regeln des Schmuck-Knigges. Kanntet ihr sie schon?

Wir sehen uns hier ganz bald wieder mit vielen neuen interessanten Anleitungen!